Am vorgestrigen Freitag startete offiziell Phase 1 der großen Umzugsplanung: Peggy, Micha und Anouk zogen nach Sandhausen in das noch-Miethaus von Topher und Ingo. Nun mag man sich fragen, warum die drei erst hierhinziehen um dann nach 14 Tage wieder umzuziehen. Wer sich jetzt denkt „Naja, das sind halt Umzugs-Fetischisten, die es lieben, Waschmaschinen durch die Gegend zu tragen“ liegt genauso falsch, wie die, die die Anwort „Die sind halt jetzt verschuldet, wie ein Afrikanischer Kleinstaat und sparen sich so das Fitness-Center“. Der Grund ist einfacher wie sachlicher: Wir fanden halt, dass es kein Sinn macht, dass wir beide Mieten noch durch den August bezahlen, wenn wir schon in unserem Haus wohnen. Ganz nebenbei fällt noch ein wenig Spaß ab, denn zusammen wohnen kennen wir ja schon und haben viel Freude daran.
Also packten die 3 am Freitag das nötigste ein, fuhren am abend zu den 2, damit wir am Samstag morgen gleich richtig loslegen konnten und das Dossenheimer Zwischenlager leeren. Zunächst musste die Küche daran glauben und wurde in kleine Teile zerteilt und dem Sperrmüll zugeführt. Dann ging es daran, diverse Großgeräte im Caddy zu verstauen und nach Sandhausen zu fahren. Die Arbeitsteilung wurde dabei perfektioniert: Micha und Ingo luden den Caddy mit Möbeln ein, tingelten nach Sandhausen, luden hier die bruachbaren Gegenstände wieder aus, um das Auto mit Sperrmüll von Ingo und Topher wieder zu füllen, tingelten zurück nach Dossenheim, entluden den Sperrmüll und starteten den Ablauf von neuem.
Topher trug in der Zwischenzeit die nächste Ladung nach unten zum Caddyparkplatz, damit nicht zuviel Zeit verloren ging. Und Peggy zu guter Letzt reinigte die durch den Abtransport offengelegten Ecken und strich rasch noch die Wände, bei denen es absolut notwendig war und bespasste dabei noch das Kind. Die zwischenzeitlichen Zusammentreffen wurden natürlich hocheffizient genutzt um irgendwelchen Schwachsinn zu machen.
Michas neue Glatze musste darunter genauso glauben, wie auch anderleuts Körperteile.
Nach zwei Tagen hin- und herfahren hatten wir nicht nur alle Kisten, Maschinen und Möbelteile nach Sandhausen, sondern auch die Wohnung in der aktuellen 3+2-Trendfarbe weiß gestrichen und alles geputzt.
Der erste Keller im Sandhäuser Lager ist jetzt voll. Dafür haben wir nun 14 Tage frei vom Kisten durch die Gegend fahren. Weiter gehts mit der Auszugsrenovierung in Sandhausen – ab jetzt eben zu fünft.